»Die Form spannt den Geist des Menschen, der Inhalt das Herz und die Nerven«

Heinrich Böll

Blätter 1

Schon immer hatten die Menschen den Wunsch, die Dinge betrachten und begreifen zu können, die jenseits des Sichtbaren existieren.

U. a. beeindruckt von den Werken Ernst Haeckels, Karl Blossfelds und Albert Renger-Patzsch entwickelte ich das Bedürfnis, die mir wichtigen „Natürlichkeiten“ fotogrammatisch umzusetzen, wunderschöne Formen zu konservieren.

Die neue Technik der Mikrofotogramme erlaubt mir, Fotogramme farbig darzustellen. Die farbliche Verfremdung, diese Künstlichkeit ist hier künstlerisches Mittel, um die natürlichen Strukturen und Formen herauszuheben und um den Betrachter im Sinne des „Neues Sehens“ für die Schönheit der kleinen unscheinbaren, selbstverständlichen Dinge der uns umgebenden Natur zu sensibilisieren, zu faszinieren.

Gezeigt werden Bilder im Spannungsfeld zwischen Malerei und Fotografie, Künstlichkeit und Natürlichkeit.